Eine Welt, Mission, Entwicklungshilfe

lgslev05 102 (c) Jürgen Lenzen
Eine-Welt-Laden Willich

im Pfarrhaus St. Katharina, Hülsdonkstr. 11

Donnerstags 9.00 - 12.00 und 16.00 - 18.00 Uhr, Sonntags 12.15 - 13.00 Uhr

Eine-Welt-Laden Schiefbahn

in der Maximilian-Kolbe-Kapelle der Hubertuskirche (Eingang gegenüber dem Pfarrbüro Hubertusstr. 5), geöffnet mittwochs 10.00-12.00 Uhr, freitags 16.00-18.00 Uhr und an jedem ersten Sonntag im Monat nach der Wortgottesfeier um 11.30 Uhr.

Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn e.V

Die Aktion Mission und Leprahife Schiefbahn e.V. hat es sich zur Aufgabe gesetzt, bedürftigen und kranken Menschen in Entwicklungsländern eine „Erste Hilfe“ zu geben (in Form von Decken und Kleidung), deren Gesundheit zu fördern (Medikamentenhilfe), sowie die allgemeinen Lebensbedingungen - durch Projektförderungen - zu verbessern. Bei allen Unterstützungen wird Leprakranken besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Aus der Erkenntnis, daß den Menschen in den Entwicklungsländern unsere Partnerschaft und Unterstützung gegeben werden mußte, gründete der damalige Schiefbahner Kaplan August Peters, zuletzt Weihbischof in Aachen, 1963 das Leprahilfswerk.

http://www.leprahilfe-schiefbahn.de/

 

Arbeitskreis "Mission-Entwicklung-Frieden" Schiefbahn

Seit mehr als 50 Jahren sammelt der Arbeitskreis Mission-Entwicklung-Frieden nun Altmaterialen, von deren Erlös Projekte der Aktion Mission und Leprahilfe zugute kommen.
Es werden immer Fahrzeuge und Helfer benötigt!

Kontakt: Maria Kuhlen, Tel. 02154 / 7996, Mail: mkuhlen@hotmail.de

Partnerprojekt der Pfarre St. Maria Neersen: Das Centro Beneficente in São Luis, Brasilien

Seit 2009 ist das “Centro Beneficente“ (= Wohltätigkeitszentrum) in São Luis, Brasilien das Partnerprojekt unserer Pfarrgemeinde St. Maria. Hier finden insbesondere Kinder und ältere Menschen eine Anlaufstelle, Menschen, die Ihnen zuhören und sie unterstützen. Straßenkinder erhalten eine warme Mahlzeit und weitere Unterstützung.

Träger des Centro Beneficente ist die Franziskaner-Mission mit Sitz in Dortmund. Der Kontakt entstand durch familiäre Beziehungen eines Gemeindemitglieds zu einem aus Deutschland stammenden Mitarbeiter im Centro Beneficente. Insbesondere der Familienkreis der Neersener Gemeinde engagiert sich sehr bei der Unterstützung dieses Projektes.
Als Christinnen und Christen hier in Neersen wissen wir uns mit den Menschen weltweit solidarisch verbunden und fühlen uns verpflichtet unseren Wohlstand mit den Menschen in den ärmeren Ländern zu teilen. Dies tun wir mit vielen Kollekten und Spenden. Beispielhaft wollen wir dabei die Menschen und insbesondere die Straßenkinder in São Luis unterstützen. Deshalb halten wir für dieses Projekt Sonderkollekten und der Familienkreis unserer Gemeinde spendet z.B. jedes Jahr den Erlös aus dem Kakao Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt und der Oldie Fete.
Einmal im Jahr feiert Bruder Augustinus als Vertreter der Franziskaner Mission mit uns hier in Neersen Gottesdienst.
Falls auch Sie gezielt für das Centro Beneficente spenden möchten, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.

Informationen zur Arbeit der Franziskaner finden Sie auch im Internet unter:
www.franziskanermission.de

Eine-Welt-Gruppe Anrath

Wahrscheinlich kennen uns viele, zumindest vom Sehen, aus der Kirche.

Wir verkaufen jeden Samstag, wenn Messe ist, und jeden Sonntag, vor und nach den Gottesdiensten, Produkte aus fairem Handel.

Warum machen wir das?
Beim konventionellen Handel werden die Produzenten und Arbeiter, insbesondere in den Ländern des Südens, in der Regel ausgebeutet. Arbeitszeiten von bis zu 20 Stunden am Tag, dazu eine Bezahlung die nicht für das Nötigste reicht, sind keine Seltenheit.
Viele Kinder müssen arbeiten, da ihre Eltern nicht genügend verdienen, um sie zu ernähren. Chemikalien werden ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Arbeiter eingesetzt. Von all dem bekommen wir reichlich wenig mit. Unsere Geschäfte sind gefüllt mit schönen und billigen Waren aus aller Herren Länder. Meistens achten wir beim Einkaufen nur auf den Preis, und machen uns keine Gedanken, wie die Produkte hergestellt worden sind.

Beim Fairen Handel ist das anders. Hier gibt es eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog und Respekt beruht, und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Für die Produzenten vor Ort bedeutet das eine Grundsicherung, die mit der Möglichkeit zur Bildung von Rücklagen einhergeht. Beispielsweise werden Kindern statt einer harten Arbeit auf der Plantage Schulbesuche ermöglicht, oder Frauen bekommen die Möglichkeit selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, wo dies sonst nie möglich wäre.

Die Arbeit der Fairhandelsorganisationen ist stets Transparent; Ergebnisse und auch Zahlen werden in Medien, auch dem Internet, offengelegt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung und zur Armutsbekämpfung.
Dementsprechend nimmt man für Produkte aus fairem Handel einen höheren Preis in Kauf. Den Preis, den die Produkte gerechterweise Kosten müssten zu zahlen, ist weitaus nobler, als die Produzenten auszubeuten, und anschliessend Almosen zu verteilen.

Wenn wir als Christen Jesus folgen wollen, sollen wir unsere Mitmenschen lieben.
- Dann darf niemand leiden, damit wir günstig einkaufen können.
- Dann dürfen wir die Produzenten und Arbeiter hinter den Produkten nicht vergessen.
- Dann liegt uns daran, dass Menschen nicht in Armut leben müssen.

Die Erlöse aus unserem Verkauf geben wir an Hilfsprojekte weiter. Aktuell unterstützen wir das Projekt "Ein Leben lang genug Reis!" der Organisation "NETZ". Gemeinsam mit fünf lokalen Partnern in Bangladesch unterstützt NETZ speziell ärmsten Familien im Norden und Westen Bangladeschs. Damit die Mütter für sich und ihre Kinder dauerhaft Reis erwirtschaften können. Sie wollen für ihre Kinder sorgen und ein Leben in Würde führen. Die Mütter erhalten Schulungen und Startkapital: Ziegen oder Hühner für eine kleine Farm, Werkzeug zur Bambus-Verarbeitung, eine Milchkuh oder die Ausstattung für einen Laden. Almosen werden nicht verteilt: Sobald die Familien ein regelmäßiges Einkommen erzielen, zahlen sie einen Teil zurück, und weitere Familien profitieren. Das Projekt wird durch die Bundesregierung und die EU gefördert. Das Entwicklungsministerium finanziert 75 Prozent des Projekts. Das heißt: bei jedem gespendeten Euro kommen drei Euro zusätzlich den Familien zugute.

Wir würden uns freuen, wenn der ein oder andere bei uns am Schrank vorbei kommen würde, und sich anschaut was wir verkaufen. In unserem Sortiment sind Schokoladen und andere Süssigkeiten, Kaffee, Tee, Reis, Säfte, Weine, Kakao, Handwerk und vieles mehr. Kindern lässt sich z.B. die Botschaft des St. Martinsabends glaubhaft vermitteln, indem man ihnen den fairen St. Martinsriegel reicht, und auch zu Weihnachten und dem anstehenden Osterfest gibt es Schokoladen und süße Geschenkideen passend zum Fest.

Für Rückfragen zu unserem Sortiment, dem fairen Handel, oder der Hilfsorganisation NETZ, sind wir vor und nach unseren Verkaufszeiten für Sie da.
Gerne können Sie uns unterstützen indem sie unserem Lädchen einen Besuch abstatten, oder sich sogar unserer wachsenden Gruppe anschliessen.

Bis bald,
die Eine-Welt-Gruppe Anrath,

Kontakt per Email über Andrea Behling