Aktive Gruppen ... mit Jung und Alt

Naturgartengruppe - Der Natur auf der Spur

Ein Sprichwort besagt: Wer Bäume pflanzt, liebt seine Mitmenschen.

 Naturgarten
 

Naja, wir haben es zumindest schon mal mit Sonnenblumen versucht. Das ist doch ein Anfang, oder? Natürlich kümmern wir uns auch um unsere Bäume, Sträucher und alles, was da so kreucht und fleucht im Garten. Das ist mittlerweile eine ganze Menge. Schließlich ist die Naturgartengruppe des Sachausschuss‘ Schöpfung schon vor gut 20 Jahren gegründet worden: Damals wurde der Garten an der Süchtelner Straße angelegt.

Heute treffen wir uns einmal wöchentlich mit einer Gruppe von Grundschülern, um den Garten zu pflegen. Hier heißt es aber nicht Unkraut jäten oder Blumen gießen, wie man das sonst so kennt. Stattdessen darf bei uns alles wachsen, wie es will – auch Brennnessel, Brombeere und Löwenzahn sind willkommen. Zu unserem kleinen Biotop gehört auch ein Teich. Hier können wir Frösche und Molche beobachten. Selbst Enten hatten wir schon zu Gast. Auch unser Totholzhaufen ist nicht nur praktisch, sondern bietet Igeln und anderen Nützlingen ein optimales Versteck.

Mit verschiedenen Aktionen werden die Kinder an den aufmerksamen und nachhaltigen Umgang mit der Natur herangeführt. So haben wir beispielsweise eine Kräuterspirale gebaut. Jedem Kind wurde dort eine „Patenpflanze“ zugeteilt, um die es sich kümmern darf. Hier ist das Naschen natürlich erlaubt!

Vor einiger Zeit haben wir außerdem einen Barfuß-Tastweg angelegt. Ein lustiges Gefühl ist das, mit verbundenen Augen über Äste, Rinde, Moos und Co. zu laufen.

Auch in diesem Sommer haben wir noch so Einiges vor: Der Bau einer Bank steht auf dem Programm. Hierfür wollen wir den Baumschnitt vom letzten Herbst verwenden. Auch unsere Weidenlaube bedarf einer kleinen Grundsanierung.

Im Herbst ernten wir dann im wahrsten Sinne des Wortes die Früchte unserer Arbeit: Ob Kirschen, Brombeeren, Äpfel oder Himbeeren – da fühlt man sich wie im Schlaraffenland.

Wer selbst einmal den Naturgarten erkunden möchte, kann sich gerne bei uns melden. Auch über kleine Spenden oder ausrangiertes Gartenwerkzeug freuen wir uns sehr.

Sonja Winden und Johanna Fennhoff

Kontakt: Tel.: 02156/2552, Email: Sonja.Winden@web.de

Eine-Welt-Gruppe Anrath

Wahrscheinlich kennen uns viele, zumindest vom Sehen, aus der Kirche.

Wir verkaufen jeden Samstag, wenn Messe ist, und jeden Sonntag, vor und nach den Gottesdiensten, Produkte aus fairem Handel.

Warum machen wir das?
Beim konventionellen Handel werden die Produzenten und Arbeiter, insbesondere in den Ländern des Südens, in der Regel ausgebeutet. Arbeitszeiten von bis zu 20 Stunden am Tag, dazu eine Bezahlung die nicht für das Nötigste reicht, sind keine Seltenheit.
Viele Kinder müssen arbeiten, da ihre Eltern nicht genügend verdienen, um sie zu ernähren. Chemikalien werden ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Arbeiter eingesetzt. Von all dem bekommen wir reichlich wenig mit. Unsere Geschäfte sind gefüllt mit schönen und billigen Waren aus aller Herren Länder. Meistens achten wir beim Einkaufen nur auf den Preis, und machen uns keine Gedanken, wie die Produkte hergestellt worden sind.

Beim Fairen Handel ist das anders. Hier gibt es eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog und Respekt beruht, und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Für die Produzenten vor Ort bedeutet das eine Grundsicherung, die mit der Möglichkeit zur Bildung von Rücklagen einhergeht. Beispielsweise werden Kindern statt einer harten Arbeit auf der Plantage Schulbesuche ermöglicht, oder Frauen bekommen die Möglichkeit selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, wo dies sonst nie möglich wäre.

Die Arbeit der Fairhandelsorganisationen ist stets Transparent; Ergebnisse und auch Zahlen werden in Medien, auch dem Internet, offengelegt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung und zur Armutsbekämpfung.
Dementsprechend nimmt man für Produkte aus fairem Handel einen höheren Preis in Kauf. Den Preis, den die Produkte gerechterweise Kosten müssten zu zahlen, ist weitaus nobler, als die Produzenten auszubeuten, und anschliessend Almosen zu verteilen.

Wenn wir als Christen Jesus folgen wollen, sollen wir unsere Mitmenschen lieben.
- Dann darf niemand leiden, damit wir günstig einkaufen können.
- Dann dürfen wir die Produzenten und Arbeiter hinter den Produkten nicht vergessen.
- Dann liegt uns daran, dass Menschen nicht in Armut leben müssen.

Die Erlöse aus unserem Verkauf geben wir an Hilfsprojekte weiter. Aktuell unterstützen wir das Projekt "Ein Leben lang genug Reis!" der Organisation "NETZ". Gemeinsam mit fünf lokalen Partnern in Bangladesch unterstützt NETZ speziell ärmsten Familien im Norden und Westen Bangladeschs. Damit die Mütter für sich und ihre Kinder dauerhaft Reis erwirtschaften können. Sie wollen für ihre Kinder sorgen und ein Leben in Würde führen. Die Mütter erhalten Schulungen und Startkapital: Ziegen oder Hühner für eine kleine Farm, Werkzeug zur Bambus-Verarbeitung, eine Milchkuh oder die Ausstattung für einen Laden. Almosen werden nicht verteilt: Sobald die Familien ein regelmäßiges Einkommen erzielen, zahlen sie einen Teil zurück, und weitere Familien profitieren. Das Projekt wird durch die Bundesregierung und die EU gefördert. Das Entwicklungsministerium finanziert 75 Prozent des Projekts. Das heißt: bei jedem gespendeten Euro kommen drei Euro zusätzlich den Familien zugute.

Wir würden uns freuen, wenn der ein oder andere bei uns am Schrank vorbei kommen würde, und sich anschaut was wir verkaufen. In unserem Sortiment sind Schokoladen und andere Süssigkeiten, Kaffee, Tee, Reis, Säfte, Weine, Kakao, Handwerk und vieles mehr. Kindern lässt sich z.B. die Botschaft des St. Martinsabends glaubhaft vermitteln, indem man ihnen den fairen St. Martinsriegel reicht, und auch zu Weihnachten und dem anstehenden Osterfest gibt es Schokoladen und süße Geschenkideen passend zum Fest.

Für Rückfragen zu unserem Sortiment, dem fairen Handel, oder der Hilfsorganisation NETZ, sind wir vor und nach unseren Verkaufszeiten für Sie da.
Gerne können Sie uns unterstützen indem sie unserem Lädchen einen Besuch abstatten, oder sich sogar unserer wachsenden Gruppe anschliessen.

Bis bald,
die Eine-Welt-Gruppe Anrath,

Kontakt per Email über Andrea Behling

Hospizgruppe

Nach dem plötzlichen Tod der Willicher Ansprechpartnerin Erika Röttgen haben sich die Hospizgruppe Willich und die Hospizgruppe Anrath zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Die 10 Ehrenamtlerinnen und 2 Ehrenamtler begleiten Schwerkranke und ihre Angehörigen zuhause oder im Altersheim in allen Ortsteilen der Stadt Willich. Sie treffen sich einmal monatlich, jeden dritten Dienstag im Monat von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr in der Begegnungsstätte Anrath, Kirchplatz 9-11, um sich über hospizliche Themen auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu berichten.

Die Hospizgruppe Anrath besteht seit 1997, die Willicher Gruppe gründete sich 2002.

Ansprechpartnerin: Lesslie Bloschies, Tel.: 02154-41 20 82, Büro: 02162-2 90 50 (Zentrale in Viersen, www.hospizviersen.de)